Patientenverfügung

Wenn sich die Segnungen der modernen Medizin irgendwann als Last erweisen, ist etwas schief gelaufen. Der Patient hat es versäumt, eine Patientenverfügung zu errichten. Sie wird auch gerne als Patiententestament bezeichnet.

Gehen Sie davon aus, dass Sie jederzeit in eine Situation kommen können, in der Sie infolge eines Verkehrsunfalls oder einer schwerwiegenden Erkrankung außerstande sind, sich zu äußern und Ihre Wünsche vorzutragen. Dieses Risiko ist allgegenwärtig. Eine Patientenverfügung dient als Teil einer verantwortungsvollen Vorsorge gegenüber Ihnen und Ihren Angehörigen.

Unsere speziell geschulten Anwälte beantworten gemeinsam mit Ihnen alle Ihre Fragen rund um die Patientenverfügung. Soweit Sie zugleich auch eine unbedingt zu empfehlende Vollmacht zu Vorsorgezwecken oder eine Betreuungsverfügung erstellen möchten, empfiehlt sich einen zusätzlichen juristischen Rat einzuholen.

Warum können nicht meine Angehörigen für mich handeln?

Ärzte tun ihr Bestes um Sie am Leben zu erhalten. Möchten Sie jedoch verhindern, dass Sie allen medizinischen Maßnahmen hilflos ausgeliefert sind, sollten Sie eine Patientenverfügung verfassen. Denn Ihr Ehepartner oder Ihre Kinder sind nicht automatisch berechtigt, für Sie Entscheidungen zu treffen. Sie sind auch im Notfall nicht Ihre gesetzlichen Vertreter!

Patientenverfügungen dienen daher dazu, Ihren Behandlungswillen zu dokumentieren und den Ärzten Anweisungen zu geben, was in Notfällen zu tun ist. Ihr Inhalt bestimmt sich nach Ihrer Lebenssituation und kann durchaus unterschiedlich gestaltet sein. Patientenverfügungen lassen sich je nach Lebenssituation auch jederzeit widerrufen, verändern und anpassen. Ihr Schicksal liegt allein in Ihren Händen.

Was steht in einer solchen Verfügung?

Die Patientenverfügung beinhaltet eine persönliche Handlungsanweisung an die Sie behandelnden Ärzte. Sie als potentieller Patient regeln, welche medizinischen Maßnahmen veranlasst oder unterlassen werden sollen, falls Sie zu diesem Zeitpunkt Ihren Willen nicht mehr äußern können. Adressat ist der behandelnde Arzt. Patientenverfügungen sind für Ärzte, Pflegekräfte und auch Ihre Angehörigen rechtlich verpflichtend.

Wo ist das Schriftstück aufzubewahren?

Sie sollten das Schriftstück so verwahren, dass es im Notfall von Angehörigen aufgefunden und den Ärzten übergeben werden kann. Am besten ist, wenn Sie sich einen Notfallordner anlegen, in dem Sie alle relevanten Unterlagen verwahren. Wichtig sind Testamente, Anweisungen für den Vorsorgefall, Versicherungspolicen und eben Ihre Verfügung als potentieller Patient.

Was ist der Unterschied zur Vorsorgevollmacht?

Mit einer Vorsorgeverfügung bevollmächtigen Sie eine Person Ihres Vertrauens, für Sie Entscheidungen zu treffen, falls Sie aufgrund physischer oder psychischer Umstände dazu selbst nicht mehr in der Lage sind. Diese Verfügung bezieht sich darauf, dass der Bevollmächtigte für Sie im Geschäfts- und Rechtsverkehr handelt und Entscheidungen trifft. Eine Patientenverfügung betrifft lediglich den ganz speziellen Fall der ärztlichen Behandlung.

Wer hilft Patienten beim Verfassen einer Verfügung?

Die für eine solche Verfügung vorhandenen Formulare sprechen Situationen an, die Sie vielleicht nicht selbst abschließend beurteilen können oder wollen. Unsere speziell geschulten Anwälte beantworten gemeinsam mit Ihnen alle Ihre Fragen rund um die Patientenverfügung. Soweit Sie zugleich auch eine unbedingt zu empfehlende Vollmacht zu Vorsorgezwecken oder eine Betreuungsverfügung erstellen möchten, empfiehlt sich einen zusätzlichen juristischen Rat einzuholen.

  • Erstellung einer rechtssicheren Patientenverfügung
  • gerichtliche Durchsetzung des Patientenwillens
  • außergerichtliche Vermittlung bei Uneinigkeit zwischen Arzt und Betreuer
  • strafrechtliche Maßnahmen gegen Missachtung einer vorliegenden Patientenverfügung
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